Trocken, bunt und laut

Im Gegensatz zu sämtlichen Riedgesellschaften wachsen Magerwiesen auf trockenen Standorten wie beispielsweise auf den Dämmen der Reuss. Im Sommer, wenn die meisten Pflanzen blühen, sind alle Magerwiesen besonders schön anzusehen. Bunt sind dann nicht nur die vielen Blüten, sondern auch die Schmetterlinge, die sie anlocken. An sonnigen Tagen kann es zudem recht laut zu und her gehen. Dann nämlich, wenn die Heuschrecken zu einem Zirpkonzert ansetzen.

Vorkommende Pflanzenarten:

Vorkommende Tiere:

Flügelkonzert und Hören mit den Beinen

Wenn Heuschreckenmännchen um Weibchen werben, werden sie meistens laut. Indem sie ihre Hinterbeine an den Flügeln oder die Flügel aneinander reiben, erzeugen sie das bekannte Zirpen. Jede Art hat ihren eigenen Gesang. Der häufige Nachtigall-Grashüpfer (eine bräunliche, maximal 2 Zentimeter lange Heuschrecke mit kurzen Fühlern) macht zum Beispiel mit anschwellenden, schmetternden Strophen auf sich aufmerksam. Die Hörorgane der Heuschrecken liegen nicht etwa am Kopf, sondern an den Vorderbeinen oder an den Seiten des Hinterleibes.

Magerwiesen im Reussdelta
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